Ratgeber 22.04.2026 · 9 Min. Lesezeit

Das komplette Glossar von A bis Z

Alle wichtigen Blackjack-Begriffe einfach erklärt: von Ass bis Surrender, von Basic Strategy bis True Count. Das komplette Glossar für Einsteiger.

Blackjack hat seine eigene Sprache. Dieses Glossar erklärt alle wichtigen Begriffe — von A bis Z.

A

Ass (Ace) Das Ass ist die flexibelste Karte im Spiel: Es zählt entweder 1 oder 11, je nachdem, was für die Hand günstiger ist. Ein Ass + eine 10er-Karte = Blackjack.

Action Der Gesamtbetrag aller getätigten Einsätze in einer Session. Casinos verwenden diesen Begriff auch für Comp-Programm-Bewertungen.

B

Bankroll Das gesamte für das Spiel vorgesehene Budget. Gutes Bankroll Management ist essenziell für nachhaltiges Spielen.

Basic Strategy (Basisstrategie) Die mathematisch optimale Spielentscheidung für jede mögliche Kombination aus Spielerhand und Dealer-Upcard. Senkt den Hausvorteil auf ~0,5 %. Mehr dazu in der vollständigen Strategieanleitung.

Blackjack Eine Hand aus Ass + 10er-Karte (10, J, Q oder K) als erste zwei Karten. Zahlt 3:2. Hat der Dealer ebenfalls Blackjack, ist es ein Push.

Bust Überkaufen: Der Handwert übersteigt 21. Wer bustet, verliert die Runde sofort.

Burn Card Die erste Karte nach dem Mischen, die vor Spielbeginn verdeckt entfernt wird. Dient der Sicherheit gegen Manipulationen.

C

Card Counting (Karten zählen) Eine legale Technik, bei der der Spieler eine mentale Bilanz der gespielten Karten führt, um Vorteile einzuschätzen. Im Landcasino möglich, online kaum profitabel. Mehr dazu: Karten zählen erklärt.

Chip Casino-Spielmarke, die Geldwert repräsentiert.

D

Dealer Die Casino-Angestellte, die die Karten ausgibt und gegen die Spieler spielt. Beim Live Blackjack ein echter Mensch, beim RNG-Blackjack eine animierte Figur.

Double Down (Verdoppeln) Option, den Einsatz zu verdoppeln und genau eine weitere Karte zu erhalten. Optimal bei Hard 9–11.

DAS (Double After Split) Regeloption, die erlaubt, nach einem Split nochmals zu verdoppeln. Spielerfreundlich.

E

Edge (Hausvorteil) Der statistische Vorteil des Casinos in Prozent. Beim Blackjack mit Basisstrategie: ~0,5 %.

Even Money Wenn ein Spieler Blackjack hat und der Dealer ein Ass zeigt, kann er “Even Money” nehmen — eine Auszahlung von 1:1 sofort, statt 3:2 zu riskieren. Statistisch nachteilig.

F

Flat Betting Strategie, bei der in jeder Runde derselbe Einsatzbetrag gesetzt wird. Konservativ, aber solide.

H

Hard Hand Eine Hand ohne Ass, oder mit Ass das als 1 zählt (da 11 zu Bust führen würde). Beispiel: 7+9 = Hard 16.

H17 (Hit on Soft 17) Dealer zieht bei Soft 17. Leicht nachteilig für Spieler.

Hit Eine weitere Karte ziehen.

House Edge Siehe “Edge”.

I

Infinite Blackjack Evolution-Variante, bei der unbegrenzt viele Spieler gleichzeitig an einem Tisch spielen. Niedrige Limits, keine Warteplätze.

Insurance (Versicherung) Seitenwette, wenn Dealer ein Ass zeigt. Zahlt 2:1 bei Dealer-Blackjack. Statistisch nachteilig — selten empfohlen.

M

Martingale Einsatz-System: Nach jedem Verlust verdoppeln. Riskant, verändert den Hausvorteil nicht. Mehr in: Bankroll Management.

MultiHand Blackjack Variante, bei der mehrere Hände gleichzeitig gespielt werden (bis zu 5).

P

Penetration Anteil des Kartenschuhs, der vor dem Mischen ausgespielt wird. Hohe Penetration (>75 %) ist für Kartenzähler vorteilhaft.

Perfect Pairs Seitenwette auf ein Kartenpaar in der ersten Hand. Drei Arten: Mixed Pair, Colored Pair, Perfect Pair.

Push Unentschieden — Spieler und Dealer haben denselben Handwert. Einsatz wird zurückgegeben.

R

RNG (Random Number Generator) Zufallszahlengenerator, der bei Online-Blackjack die Karten “mischt”. Wird von unabhängigen Stellen auf Fairness geprüft.

Running Count Beim Kartenzählen: die aktuelle Summierung aller Zählwerte seit dem letzten Mischen.

S

S17 (Stand on Soft 17) Dealer steht bei Soft 17. Spielerfreundlicher als H17.

Schuh (Shoe) Halterung mit mehreren gemischten Kartensätzen (meist 6 oder 8 Decks), aus der der Dealer zieht.

Soft Hand Eine Hand mit einem Ass, das als 11 zählt. Beispiel: Ass + 6 = Soft 17. Flexibler als Hard Hands.

Split Zwei identische Karten in zwei separate Hände aufteilen. Jeweils neuer Einsatz für jede Hand.

Stand Keine weitere Karte ziehen.

Surrender Die Hand aufgeben und 50 % des Einsatzes zurückbekommen. Sinnvoll bei Hard 15–16 gegen starke Dealer-Karten.

T

True Count Beim Kartenzählen: Running Count geteilt durch verbleibende Decks. Aussagekräftiger als Running Count allein.

U

Upcard Die sichtbare Karte des Dealers, die Spielern bei ihren Entscheidungen hilft.

V

Variance Schwankungsbreite der Ergebnisse. Hohe Varianz = größere Auf-und-Abs im Ergebnis trotz gleichem Hausvorteil.

Häufig gestellte Fragen

Was bedeutet "Natural" beim Blackjack?

"Natural" ist ein anderes Wort für Blackjack — eine Hand aus Ass und einer 10er-Karte als erste zwei Karten.

Was ist der Unterschied zwischen European und American Rules?

Bei American Rules bekommt der Dealer beide Karten sofort (eine verdeckt) und prüft auf Blackjack. Bei European Rules erhält der Dealer die zweite Karte erst nachdem Spieler entschieden haben.

Was bedeutet "No-Hole-Card Rule"?

Synonym für European Rules. Der Dealer hat bis nach den Spielerentscheidungen keine zweite Karte. Spieler können beim Double oder Split mehr verlieren, wenn der Dealer Blackjack hat.

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